Karneval in Rio 2007
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Karneval in Rio 2007

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Karneval in Rio Tour 16.02.2007-24.02.2007


Bilder kommen bald....

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21.02.2007

So. Heute soll es also der Christo sein. Da wir uns relativ früh aus den Betten geschält haben, schaffen wir es doch tatsächlich, das Hotelfrühstück in Anspruch nehmen zu können. Und sooo schllecht ist das gar nicht. Das Einzige, was mich ein wenig irritiert ist, daß hier NUR Männer sitzen. Uli hat zwar seine helle Freude, aber ich mich sagen, daß ich mich über einen etwas höheren Frauenanteil schon gefreut hätte. Aber was solls. Ist ja nur zum Frühstück und da kommt es schließlich aufs Essen an. Nachdem wir das dann auch erfolgreich hinter uns gebracht haben, schnappen wir uns ein Taxi zum Cog Train, der uns hinauf zum Christo bringen soll. Angeblich soll schon allein die Fahrt mit dem Zug atemberaubende Aussichten bieten, aber so richtig kriegen wir davon nichts mit. Bis auf eine ganz kurze kleine Stelle sieht man außer Wald nicht viel. Witzig sind zwar die kleinen lustigen Skulpturen, die hier mitten in den Wald gezimmert wurden, aber auch nicht wirklich abendfüllend. Dafür entschädigt der Blick von oben auf Rio, den Zuckerhut und alles, was man sonst nur von Bilder kennt. Leider sind wir hier gleichzeitig mit 1,5 Millionen anderen Touris, aber das läßt sich wohl nicht wirklich vermeiden. Egal. Der Blick ist auch so berauschen. Noch schnell ein Wasser getrunken und wieder runter vom Berg. In der Stadt nehmen wir noch einen leckeren Kaffee in einem kleinen Café bevor ich mich zum Chillen ins Hotel zurückziehe und Uli zum Fotomachen an den Strand.

 

21.2.07 21:05


20.02.2007

Tja, was machen wir denn heute? Erst einmal ausschlafen. Und zwar ausgiebig. Nachdem uns dann aber doch der Hunger plagt, gehen wir ins CafeIna, ein richtig schnuckleliges Cafe, was uns die die Deutsche, die wir gestern kennengelernt haben, empfohlen hat. Das Frühstück hier ist einfach super! Verschiedene Sorten Brot, toller Kaffee und sonst auch alles, wonach das Herz begehrt. So in den Tag zu starten hat doch was. Aber es streßt auch etwas. Während Uli sich zu einem kurzen Nickerchen ins Hotel verzieht, versuche ich mal mein Glück im Internet Cafe. Leider ist hier alles besetzt, sodaß ich mich entschließe, ein bißchen mit der Kamera durch die Stadt zu ziehen. Nach kurzer Zeit finde ich mich dann am Strand wieder und spaziere ein wenig durch die Nachmittagshitze mit den Füßen im Meer. Heute sind riesige Wellen angekommen. Wahnsinn. Nach kurzer Zeit treffe ich Uli im Hotel und wir machen uns in Richtung Strand auf, um Christoph + Familie und Ralf + Familie zu treffen. Auf dem Weg dahin kommen wir aber an einer kleinen Sambaparty vorbei, die mitten auf der Straße stattfindet. Also nichts wie hin, mitgetanzt und einen kleinen Caipi genommen. Jetzt aber ab zum Meer. Kurz darauf treffen wir auch schon Christoph und Ralf. Ralf scheint hier so etwas wie eine lokale Berühmtheit zu sein. Zumindest kennt er hier anscheinend jeden, was dazu führt, daß wir sofort mit Sonnenschirmen, Hockern und Bier versorgt werden. Besser kanns doch nicht sein. Wir verbringen als den kompletten Nachmittag mit Braten in der Sonne, Baden und Bierttrinken. Das ist schon ein hartes Leben hier. Als sich so langsam die Sonne verabschiedet, machen wir es ihr nach und begeben uns zum kurzen Chillen ins Hotel. Gegen Abend haben wir uns mit den anderen zum Dinner verabredet. Ralf hat hierfür einen Platz in einer wunderbaren Pizzeria besorgt. Tolles Essen, toller Wein und das Ganze bei ca. 25 Grad. Im Anschluß daran gibt es etwas Besonderes. Ralf und sein Frau haben in Rio insge. 3 hochklassige Erotik-Shops, von denen einer NUR für Frauen ist. Männer haben hier normalerweise keinen Zugang. Aber wozu ist man denn mit dem Besitzer unterwegs?! Also gibt es erst einmal eine kleine Besichtigungstour mit anschließender Verkaufsveranstaltung. Der Laden benötigt im Übrigen kaum Werbung. Durch reine Mundpropaganda ist er zu DEM In-Laden von Rios Reichen und Schönen geworden. Schon klasse... Um den Abend standesgemäß zu beenden, geht es in den besten Eisladen Rios. Wahnsinns-Preise für ein Wahnsinns-Eis. Gegen drei geht es aber dann mit den Einkäufen des Abends zurück ins Hotel. Morgen steht der Corcovado (die berühmte Christo Statue) auf dem Programm.

 

21.2.07 21:04


19.02.2007

Gegen drei klingelt das Telefon. Uli ist dran und  erkundigt sich nach meinem Befinden. Da ich einigermaßen gut geschlafen habe und sich der Alkoholkonsum gestern sehr in Grenzen gehalten hat, geht es mir ziemlich gut. Also schnell unter die Dusche gesprungen und danach etwas zu Frühstücken gejagt. Relativ nah um die Ecke finden wir ein nettes Restaurant, was uns Kaffee und Omelett serviert. Danach geht es zum Spaziergang an den Strand. Die Füße tuen immer noch weh! Als sich langsam die Sonne zum Gehen bewegt , tun wir es ihr gleich und bewegen uns zum Sundowner in die Bar, die schon die Frühstücksbar unseres Vertrauens geworden ist. Mit ein paar Caipirinhas lassen wir den (kurzen) Tag Revue passieren und genießen das Straßenleben. Gibt es hier überhaupt "normale" Leute? Irgendwie scheint es hier nur Schwule zu geben. Wir fangen schon an,  "Such den Hetero" zu spielen. Unglaublich! Na egal. Noch kurz ins Internet Cafe und Geld gezogen. Hier treffe ich eine Deutsche, die schon seit 2002 in Rio für MTV, BMG etc Musikmanagement macht. Sie erzählt uns von einer Churrasceria um die Ecke, die recht gut sein soll. Da uns mittlerweile der Hunger plagt, begeben wir uns dorthin und werden absolut nicht enttäuscht. Nicht nur das Essen ist der Hammer, auch der Service ist mit das Beste, was wir beide jeh erlebt haben. Der Wahnsinn! Nachdem wir uns gemütlich und gepflegt die Bäuche vollgeschlagen haben und mittlerweile ziemlich ein einen im Kahn haben, machen wir uns dran, das Lokal zu verlassen. Uli macht sich auf den Weg zu einem überwiegend schwulen Straßenfest, welches wir auf dem Weg zur Churrasceria gefunden haben. Da ich hierauf sehr eingeschränkt Lust habe, begebe ich mich stattdessen zurück ins Hotel und schreibe diese Zeilen... 
21.2.07 21:04


18.02.2007

Da ich ja gestern schon fast den ganzen Tag verschlafen habe und wir gestern auch schon relativ früh an der Matratze gehrocht haben, braucht es heute keinen Wecker, um mich wachzukriegen. Schnellk geduscht, fertig gemacht und ein Taxi bestellt. Unten erwartet uns schon strahlender Sonnenschein und eine herrliche Wärme. Valeria hat gerade angerufen und uns mitgeteilt, daß uns Christoph nicht vom Flughafen abholen kann. Für Privatwagen ist es einfach zu gefährlich, den Flughafen in Rio anzufahren. Wir werden daher gezwungen sein, uns ein Taxi zu nehmen, aber das werden wir schon hinkriegen.
In Rio angekommen erwarten und erst einmal schnuckelige et Grad. Schon der Landeanflug gestaltet sich aufgrund des zu sehenden Zuckerhutes und dem weltberühmten Christo (ein Geschenk der Stadt Lissabon, die eine identische Statue ihr Eigen nennt) ziemlich aufregend. Nachdem wir uns unser Gepäck geschnappt haben, nehmen wir uns ein Taxi in die Stadt. Unser Taxifahrer ist allerdings die Härte. Er ignoriert konsequent alle roten Ampeln, bringt uns aber trotzdem absolut sicher ans Ziel. Nachdem wir eingecheckt haben, meldet sich auch schon Christoph. Wir verabreden uns zum Lunch in der Nähe unseres Hotels. Christoph bringt noch ein befreundetes Pärchen mit, die hier in der Nähe drei Sex-Shops betreiben und denen wir die Eintrittskarten für den Karneval heute abend verdanken. Nach einem äußerst leckeren Mittagsmahl verabschieden sich die vier (Valeria ist mittlerweile nachgekommen) zum Kinderkarneval während Uli und ich uns auf die Suche nach dem echten Karneval machen. Irgendwie ist am Strand aber nicht so richtig viel los. Es sind zwar tausende Leute sowohl am Strand als auch auf den Straßen unterwegs aber irgendwie haben wir uns das anders vorgestellt. Egal - Spaß haben können wir auch so und das richtige Programm geht ja auch erst heute abend los.  Eigentlich hatten wir ja gedacht, vor dem offiziellen Karnevalsprogramm noch ein wenig chillen zu können. Weit gefehlt! Kurz nach neun müssen wir uns ein Taxi nehmen und uns in Richtung der Wohnung von Valerias eltern aufmachen. Hier warten schon unsere Kostüme auf uns. Hab ich eigentlich schon erzählt, daß der Plan so aussieht, als würden wir heute als Tunten verkleidet beim Umzug mitlaufen? Naja, so ist es jedenfalls. So richtig haben wir es aber noch nciht realisiert. Kurz nachdem wir es nun doch geschafft haben, uns ein Taxi zu schnappen, schlagen wir auch schon bei Valerias Eltern auf und es geht sofort weiter in Richtung Sambodrom. Hier treffen wir ein paar andere Leute und begeben uns in unsere Loge. Wahnsinn! Wir sitzen ca. 2 m vom Geschehen entfernt und genießen das Treiben hautnah. 180Mio. Brasilianer sehen im Fernsehen genau das, was sich direkt unter unseren Augen abspielt und wovon wir in wenigen Stunden selbst ein Teil sein werden. Ein paar hundert Bier später ist es soweit. Nachdem wir von der Sambamusik, den unglaublichen Kostümen und ekstatischen Menschen richtig aufgepuscht sind geht es gegen vier ans Umziehen. Zugegebenermaßen ist es schon komisch, sich in Strumpfhosen und Pumps zu zwängen, aber was tut man nich alles für den Karneval. Gegen fünf geht es dann los.  Unter unglaublichen Jubel ziehen wir mit den anderen in den Höllenzirkus ein. Hunderte Meter tanzen und feiern in äußerst unbequemen Schuhen liegen vor uns. Aber irgendwie ist das alles egal.  Die Stimmung treibt uns immer weiter vorwärts bis wir plötzlich nach ca. einer Stunde durch das Stadion durch sind. Ein unbeschreibliches Gefühl und unglaubliche Schmerzen in den Füßen. Aber wir sind glücklich. So etwas erlebt man nicht so schnell wieder. Gegen sieben fallen wir wir total erledigt in die Kiste und schlafen den Schlaf der Gerechten.
21.2.07 21:02


17.02.2007

Heute also wird mein vorletzter Kontinent in Angriff genommen. Es hat mich zwar mit Kuba schon nach Mittelamerika verschlagen und mit San Francisco nach Nordamerika, aber Südamerika fehlt noch. Nach einem relativ anstrengenden Tag im Office werfe ich mich gegen 16 Uhr in den Fughafenbus. Das Einchecken funktioniert problemlos. Die Check In Dame ist sogar so freundlich, mir auf dem Langstreckenflug Mailand -  Sao Paulo einen Fensterplatz zu reservieren. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist der obligatorische Besuch bei Burger King. Das muss einfach sein.
Pünktlich um 18 Uhr startet mein Flieger Richtung Mailand. Eine kurze Verzögerung beim Start holen wir schnell wieder herein, sodaß wir pünktlich ankommen. Da ich noch ein wenig Zeit und meine KLM-Platinkarte dabei habe, nehme ich erst einmal einen kleinen Snack in der Lounge. So ein Kärtchen hat schon seine Vorteile.
Gegen 21 Uhr dann begebe ich mich in Richtung Abfluggate und steige bald darauf auch schon ein. Und hier erwartet mich eine relativ unangenehme Überraschung. Die unglaublich fähige Dame beim Check In hat mich nicht nur NICHT ans Fenster gesetzt, sie war auch so nett, mich in die Mitte einer Dreierreihe zu setzen. VIELEN DANK! Naja, ich bin eh müde genug und verschlafe den Großteil des 12 Stundenfluges mehr schlecht als recht. In Sao Paulo erwartet mich dann erst einmal eine ewig lange Schlange vor der Immigration. Warum sollte man auch mehr als drei Beamte einsetzen, wenn nur einige hundert Passagiere darauf warten, den Stempel in ihren Pass zu bekommen?! Anyway - ich habe ja Urlaub und damit Zeit. Irgendwann ist auch das vorbei. Mein Gepäck kommt pünkltich und unbeschadet heraus, ich hole mir schnell ein bißchen Bargeld, trinke einen Kaffee und schnappe mir ein Taxi zu Christoph. Die ca. 45 min. Fahrt führt mich vorbei an den wegen ihrer Kriminalität gefürchteten Favelas und durch die Hochhausbauten der Innenstadt. So langsam wird mir bewußt, daß ich mich in einer 12 Millionenstdt befinde. Bei Christoph angekommen empfängt mich Vanice, seine Maid. Sie übergibt mir den Schlüssel zur Wohnung und Ulis und meine Flugbuchungen für Rio morgen. Valeria und Christoph sind ja schon heute sehr früh mit dem Auto nach Rio gefahren, um rechtzeitig die Kostüme für uns abholen zu können. Schließlich werden wir übermorgen bei 36 Grad nicht nur auf der Tribüne, sondern mitten im Geschehen beim Auftritt des letztjährigen Champions Vila Isabela mittanzen.  Wir freuen uns schon wie die Schneekönige!
Nach einer Dusche verschlafe ich mehr oder weniger den ganzen Tag, bis Uli abends ebenfalls vor der Tür steht. Er hatte leider das Pech, BusinessClass geflogen zu sein, sodaß er entsprechend entspannt ankommt. Mir hingegen knurrt der Magen und wir nehmen uns ein Taxi ins "Outback", einem Steakhaus um die Ecke. Nach der leckeren Speisung der Raubtiere begeben wir uns auch bald ins Bett, um für die kommenden Tage ausgeruht zu sein.
21.2.07 21:02




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